Resümee:

30 Tage lang Food fotografieren

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SEPTEMBER 2016

Vor genau 30 Tagen habe ich ein Projekt gestartet bei dem ich über 30 Tage lang jeden Tag ca. eine Stunde Food fotografieren wollte. Heute ist Tag 30 und das bedeutet das Ende des Projekts und Zeit, ein Resümee zu ziehen. Was habe ich an Erfahrungswerten hinzugewonnen? Habe ich das Projekt wirklich jeden Tag strikt durchgezogen? Wurde alles selbst gekocht und angerichtet? – dazu jetzt mehr…

Die Idee, 30 Tage lang Food zu fotografieren kam mir, als ich ein wenig herumexperimentierte und so langsam Feuer fing von der Food Fotografie. Ich wollte mein Auge noch mehr schulen auf die Details zu achten, das Licht entsprechend einzusetzen und bei der Bildbearbeitung meinen Workflow optimieren. Also habe ich es mir über 30 Tage lang zur Aufgabe gemacht, jeden Tag ca. eine Stunde lang Food zu fotografieren und danach maximal zwei Bilder des Tages in mein Facebook-Album hochzuladen.

Fast alles selbst gekocht, gebacken und angerichtet

Ich habe die Challenge durchgezogen und wirklich jeden Tag fotografiert. Wenn ich mal unterwegs war und keine Zeit zum Kochen hatte, habe ich mir zum Beispiel was vom Bäcker geholt und später abgelichtet. Ansonsten habe ich an gut 80% der Tage selbst gekocht, gebacken und angerichtet. Ein schöner Nebeneffekt war, dass es jeden Tag etwas leckeres zu essen gab 🙂

Ich habe mich jeden Tag angespornt

Und ganz klar gab es zwischendurch auch mal Hängerchen an denen ich nicht wusste, was ich noch zubereiten soll. Es gab auch Tage an denen ich keine Lust hatte, mich noch zum kochen, fotografieren, bearbeiten und hochladen aufzuraffen. Aber ich habe es dennoch durchgezogen, habe mich jeden Tag angespornt und bin am Ende sehr happy, es zu 100% durchgezogen zu haben.

Es hat sich einiges verändert

Wenn ich die Bilder vor der Challenge bzw. vom Anfang betrachte merke ich, was für Erfahrungen ich gesammelt habe und wie sich mein Workflow und die Bildkomposition verändert haben. Wo ich anfangs noch sehr lange gebraucht habe, fiel es mir von Tag zu Tag immer leichter. Anfangs habe ich noch mit Styropor und Alufolie das Licht reflektiert, inzwischen bin ich stolze Besitzerin von diversem Equipment wie Softbox, Reflektoren, verschiedenen Tischdecken, farbigem Geschirr, usw. Außerdem habe ich an einem Sonntag Nachmittag alte Holzregalbretter farbig angemalt, um mir verschiedene Untergründe herzustellen. An einem anderen Wochenende habe ich mein Büro komplett umgeräumt um Platz für eine Fotoecke am Fenster zu schaffen. Klingt für den einen oder anderen vielleicht verrückt… solch ein Aufwand für nur 30 Tage. Aber ich finde die Idee, 30 Tage lang ein bestimmtes Thema zu fotografieren wirklich gut und es hat mir sehr viel gebracht. Ich werde mit der Food Fotografie auf jeden Fall weitermachen, nicht mehr jeden Tag, aber das Erlernte soll ja auch nicht wieder einrosten ;-). Außerdem werde ich mir noch weitere Challenges überlegen. Spontan könnte ich mir folgende Themen vorstellen: 10 Tage lang Details, 10 Tage lang eine bestimmte Farbe, usw…

>> Zum Facebook-Album: 30 Tage Food Fotografie

>> Zum Facebook-Album: 30 Tage Food Fotografie

 

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